Die Pöbeltalbahn
zwischen Schmiedeberg und Wahlsmühle

Spurensuche im Frühjahr
2007
Durch meine Ausflüge
in das Erzgebirge und Böhmen interessierten mich schon immer mal die
verbliebenen Hochbauten der Bahntrasse die man als schieneninteressierter Mensch
im Poebeltal jenseits der Strasse entdeckt.
Die Geschichte und Infos zur Spurensuche hat
Jens Herbach lobenswert
dokumentiert.
Ostern ging die Bahndammwanderung mit Regine vom Bf Schmiedeberg los. Dort kann
man das Auto abstellen da seit 2002 kein Bahnbetrieb mehr stattfindet. Über den
Garagenhof bis zum Haus mit der schrägen Hausecke hatten wir den Bahndamm
erreicht.
Unterhalb der Wohnblöcke stehen auf diesem Garagen und Schuppen.
Unterhalb am Ende des letzten Blockes sind die ersten Widerlager einer
Eisenbahnüberführung erreicht.
Weiter geht es unterhalb dann auf dem Bahndamm später oberhalb auf dem Wanderweg
zum Bf Niederpöbel. Dort mündet der Damm in einem Baustofflager welches der Bf
werden sollte. Die Zufahrtsstraße ist von einer größeren Stützmauer geprägt. Da
der Damm hinter den Wohnhäusern verläuft führt unser Weg weiter auf der Straße
bis zur Gabelung "Alte Böhmsche Straße". Nach 60m ist die zweite EÜ
erreicht. Wir wanderten bergauf weiter und
bogen den ersten Weg wieder ab. Nach
den Häusern ist der Damm über eine Weide wieder erreichbar und führt über das Grundstück des
Osho Manjusha
Meditations Zentrum. Es geht noch ein Stück durch den Wald bis die Lichtung an
der Straße erreicht ist. Bis Wahlsmühle gingen wir auf der Straße. Wenn der
Imbiss erreicht ist führt ein Weg wieder in den Wald. Ist er erreicht sieht man
die Widerlager der Brücke. Mühsam (Orkan Kyrill) geht es Richtung Bf Wahlsmühle.
Zu erkennen ist das Planum erst wenn die Zufahrtsstraße erreicht ist.
Weiter
geht es den Wanderweg oberhalb des Dammes bis zum letzten Bauwerk eines
Bahnüberganges für einen Waldweg wo die Widerlager sehr gut erhalten sind.
Weiter sollte mal die Strecke über Bärenfels, Schellerhau, Schönfeld, Seyde bis
zum Bf Hermsdorf-Rehefeld dem heutigen SWF-Hotel Neuhermsdorf gehen, ab da
über ein drittes Gleis bis zum Bf Moldau (Böhmen) führen.
Zurück wanderten wir nach Kipsdorf wo der Bahnhof sehr trostlos wirkt und
hoffentlich in der Zukunft bald wieder Bahnbetrieb herrscht.
Foto: Bf Moldava Quelle: www.maps.google.de
